Ausstellungen & Veranstaltungen

Fotos: Kurt Bauer

Berliner Straße mit Taxen,
Lesser Ury, um 1920
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Interieur, Robert Breyer, 1912
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Böhmische Kirche am Heiligen Abend,Franz Skarbina, um 1903, Stadtmuseum Berlin,
Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Kiefern am Grunewaldsee,
W. Leistikow, um 1900;
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Historischer Raum im Hofgartenschlösschen

Liebe Freunde des Hofgartenschlösschens,


das Museum „Schlösschen im Hofgarten“ stellt sowohl mit der eigenen Sammlung zur Berliner Secession (ehemalige Stiftung Wolfgang Schuller) wie auch mit verschiedenen Ausstellungen die Kunst um 1900 in den Mittelpunkt. Weitere private Stiftungen umfassen Gemälde und Porzellan der Zeit um 1800, die in wechselnder Zusammenstellung gezeigt werden.



5. Juni – 1.November 2016

„Vision der Wirklichkeit“ – Neupräsentation der Sammlung zur Berliner Secession aus der ehem. Stiftung Wolfgang Schuller mit Gemälden von Beckmann, Corinth, Leistikow, Liebermann, Modersohn u.v.a.


Eine Ausstellung der besonderen Art zeigt das Museum Schlösschen im Hofgarten mit Werken der ehemaligen Stiftung Wolfgang Schuller aus der Zeit um 1885 – 1915, in der deutsche Künstler gegen die Vormacht der Akademien kämpfen und die deutsche Kunst in die Epoche der klassischen Moderne führen.

Die neuartige Präsentation der Werke von Max Liebermann, Lesser Ury, Lovis Corinth, Wilhelm Trübner und ca. 30 weiteren Künstlern und Künstlerinnen der Berliner Secession ordnet diese nach Sujets wie z.B. Landschaft, Wasser, Interieur und Porträt. So zeigt sich die Spannbreite malerischer Auffassungen verschiedener Künstler zu einem Thema.

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12. November 2016 – 19. März 2017

„Liebermann bis Pechstein – Stadtansichten Berlins in der Malerei der Berliner Secession“


Bilder u.a. von Max Beckmann, Walter Leistikow, Ludwig Meidner, Max Pechstein, Franz Skarbina und Lesser Ury.

Wie kaum in einer anderen Stadt in Deutschland hat sich die Kunst der Klassischen Moderne in Berlin in der Zeit um 1900 entwickelt. Parallel dazu verlief die unglaubliche Expansion dieser Stadt zur größten deutschen Metropole. Die Künstler erlebten eine Stadt und die sie umgebene Landschaft im gewaltigen Umbruch. Die vom Französischen Impressionismus beeinflussten Mitglieder der Berliner Secession verarbeiteten diese Entwicklung einer Stadt, in der elektrisches Licht die Nacht erhellte. Sie entdeckten die malerischen Schönheiten der Nacht, hielten bauliche Veränderungen und die Eroberung der Landschaft durch die Stadt in ihren Bildern fest. Ebenso entdeckten sie aber auch die märkische Landschaft mit ihrem spröden Reiz.

Der Besucher kann in der Ausstellung im Hofgartenschlösschen dies alles miterleben und nachvollziehen. Das Stadtmuseum Berlin stellte 24 Bilder zur Verfügung, die durch die eigene Sammlung des Schlösschens, der ehemaligen Stiftung Wolfgang Schuller, ergänzt werden. Max Pechstein formulierte 1919 einen Satz, der in gewisser Weise als utopisch gelten kann und sehr ambitioniert klingt: „Kunst und Volk müssen eine Einheit bilden. Die Kunst soll nicht mehr Genuss Weniger, sondern Glück und Leben der Masse sein.“



Veranstaltungen


Ende September

Exkursion des Förderkreises



Sonntag, 16. Oktober 2016, 17:00 Uhr
2. Meisterkonzert im Schlösschen

Kammerkonzert

Veranstalter: Kulturkreis Wertheim



Freitag, den 11./ Samstag den 12. Novemver 2016
Martinsmarkt am Schlösschen im Eicheler Hofgarten


Freitag den 11. November (nachmittags und früher Abend) und Samstag den 12. November 2016 (nach der Ausstellungseröffnung bis späten Nachmittag).
Geplant sind u.a.: Laternenumzug für Kinder, vorweihnachtliche Spezialitäten, Verköstigungen, Vorführung historischen Handwerks, Erinnerungen an St. Martin.

Veranstalter:
Förderkreis Schlösschen im Hofgarten



Samstag, den 12. November 2016, um 11:00 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Liebermann bis Pechstein – Stadtansichten Berlins in der Malerei der Berliner Secession“




Freitag, den 7. April 2017, 19:00 Uhr
Literarisch-musikalischer Abend „Aber unterkriegen lassen? Niemals! Erich Kästner´s Berlin


Sprecher: Antje und Martin Schneider, Berlin
Gabriele Müller-Erben, Klavier



Zu den Ausstellungen werden noch zusätzliche Programme angeboten.