Ausstellungen & Veranstaltungen

Das Schlösschen im Herbst
Fotos: Kurt Bauer

Franz Heckendorf
Ansicht von Mainz, 1930, Privatbesitz
Foto: Leihgeber

Bruno Müller-Linow
Interieur Rom, 1942, Privatbesitz
Foto: Leihgeber

A. Paul Weber
Wie sagen wir´s dem Volke, 1943, Privatbesitz
Foto: Leihgeber

Emil Pottner
Sonnige Veranda mit Papageien, gg. 1910, Stiftung Schlösschen im Hofgarten
Foto: Leihgeber

Historischer Raum im Hofgartenschlösschen

Liebe Freunde des Hofgartenschlösschens,


das Museum „Schlösschen im Hofgarten“ stellt sowohl mit der eigenen Sammlung zur Berliner Secession (ehemalige Stiftung Wolfgang Schuller) wie auch mit verschiedenen Ausstellungen die Kunst um 1900 in den Mittelpunkt. Weitere private Stiftungen umfassen Gemälde und Porzellan der Zeit um 1800, die in wechselnder Zusammenstellung gezeigt werden.



Öffnungszeiten Museum „Schlösschen im Hofgarten“


1. Mai - 31. Oktober 2018
Di. - Sa. 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr

Winter-Öffnungszeiten 2018/19
1. November 2018 - 22. April 2019
Fr., Sa. 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr

(1.11.- 8.11.2018 freier Eintritt wegen Ausstellungsumbau)
geschlossen 24.12 und 31.12.18
Führungen auf Anfrage


Aktuelle Sonderausstellung:


10.11.2018 – 22.4.2019
Verfemt und vergessen - Maler des Expressiven Realismus


Die Ausstellung zeigt Werke aus Privatbesitz von Künstlern des „Expressiven Realismus“.

Die Ausstellung zeigt Werke aus Privatbesitz von Künstlern des „Expressiven Realismus“. Diese wurden vor oder kurz nach der Jahrhundertwende (1900) geboren, erhielten ihre Ausbildung vor oder nach dem Ersten Weltkrieg und waren dann in den 20er Jahren bis 1933 tätig. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden ihre Werke meist zur „Entarteten Kunst“ erklärt, was zugleich mit einem Arbeits- und Ausstellungsverbot verbunden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war ihre künstlerische Darstellungsweise nicht mehr zeitgemäß. Man brachte ihren Realismus zu Unrecht mit der „Neudeutschen Kunst“ der Nationalsozialisten immer wieder in Verbindung, was zum Verschweigen und Vergessen ihrer Werke führte. Unter diesen Bedingungen fiel der „Expressiven Realismus“ aus der gängigen und zukünftigen Entwicklung der künstlerischen Ausdrucksweise heraus.

Einige der ausgestellten Maler wie Friedrich Ahlers-Hestermann (1883-1973) und seine Frau Alexandra Povorina, die zusammen mit Otto Modersohn (1865-1943) für längere Zeit in Wertheim weilten, hatten enge Beziehungen zu dieser Main-Tauber Metropole. Auch Bruno Müller-Linow (1909-1997) und Charles Crodel (1894-1973) verbrachten mehrere Monate in der Stadt Wertheim und ihrer Umgebung. Weitere Künstler der Ausstellung sind:

Friedrich Ahlers-Hestermann, Charles Crodel, Harry Deierling, Otto Dix, Conrad Felixmüller, Franz Frank, Willelm Grimm, Carl Gunschmann, Franz Heckendorf, Willi Hofferbert, Paul Kleinschmidt,
Wilhelm Kohlhoff, Käthe Kollwitz, Bruno Krauskopf, Alfred Kubin, Paul Kuhfuss, Johann Hans Less,
Robert Liebknecht, Karl Friedrich Lippmann, Hans Meid, Hans Meyboden, Ludwig Meidner,
Bruno Müller-Linow, Max Oppenheimer, Max Pfeiffer Watenphul, Alexander Posch, Emil Pottner, Alexandra Povorina-Hestermann, Wilhelm Schnarrenberger, Otto Wachsmuth,
Alfred Wais, A. Paul Weber, Leo von Welden

Zur Ausstellung werden Vorträge angeboten. Es erscheint ein Begleitheft mit Biografien der ausgestellten Künstler.




Programm Museum „Schlösschen im Hofgarten“ 2018



Sonntag 11.11.2018

Martinsmarkt
Veranstalter: Förderkreis



Samstag 1.12.2018

20.00 Uhr
Benefizkonzert zugunsten des „Museums im Schlösschen“
(Jürgen-Ponto-Stiftung und Prassek-Stiftung)
Veranstalter: Stiftung Schlösschen im Hofgarten